Ausbildung zum Fachpraktiker / zur Fachpraktikerin Küche

Die Ausbildung zum Fachpraktiker / zur Fachpraktikerin Küche (Beikoch / Beiköchin) ist in der Ausbildungsordnung für die Berufsausbildung Behinderter für das Saarlandes geregelt.

Die Ausbildung erfolgt im Dualen System, d.h.:

  • ein theoretischer Teil in der Berufsschule, am TGBBZ II, Saarbrücken
  • ein praktischer Teil in Einrichtungen und Betrieben, die in besonderer Weise für die Ausbildung Behinderter geeignet sind.

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Die Regelungen zur Ausbildung zum Fachpraktiker / zur Fachpraktikerin Küche gelten für Menschen, die aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Beeinträchtigung nicht in der Lage sind, eine Ausbildung in einem anderen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf erfolgreich zu absolvieren. Eine Entscheidung über die Zulassung zur Ausbildung trifft auf der Grundlage einer Eignungsuntersuchung die Bundesagentur für Arbeit.

Das Ausbildungsberufsbild umfasst im Wesentlichen Fertigkeiten und Kenntnisse, die auch eine Kochausbildung beinhaltet:

  • Vorbereiten von Salaten, Gemüse, Kartoffeln
  • Herstellen und Anrichten von Fleischspeisen,
  • Herstellen und Anrichten von Eierspeisen, etc.

Während der Koch in seiner Ausbildung lernt selbständig zu handeln, soll ein Fachpraktiker lernen, nach Anweisung und unter Anleitung seine Arbeit zu verrichten. Dem entsprechend wird sein Arbeitsgebiet nach der Ausbildung eine qualifizierte Helfertätigkeit in der Küche sein, wobei er trotz seiner Behinderung eine wertvolle Hilfe für den selbständigen Koch bildet.

Die Ausbildung zum Fachpraktiker / zur Fachpraktikerin Küche dient der Integration behinderter Menschen in die Berufswelt und damit in unsere Gesellschaft.