Karrieren

Unsere „Ehemaligen“ machen steile Karrieren!

Bereits seit 1989 besteht die HBFS für das Hotel-, Gaststätten- und Fremden-verkehrsgewerbe in Saarbrücken. Im Laufe der Jahre hat sich diese Schule mit ihrem dreijährigen Bildungsgang mehr als etabliert und sich – nicht zuletzt dank der europaweiten Berufschancen, die sie im Anschluss an die Ausbildung bietet – einen guten Namen in der Branche erworben.

Unsere Schülerinnen und Schüler, die nach der zweijährigen Schulzeit in das Auslandsjahr starten und ihre Praktika mittlerweile in der ganzen Welt absolvieren, sind unsere besten Botschafter. Viele von ihnen knüpfen bereits während ihrer Auslandspraktika beste Kontakte zu späteren Arbeitgebern und empfehlen sich durch ihre profunden Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie als „Post Graduates“ für den Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben mitbringen.

Hier sind einige Portraits von Ehemaligen, die in verschiedenen Bereichen der Hotellerie ihren ganz persönlichen Karriereweg eingeschlagen haben.

 

Wenke B., 33 Jahre, aus Fürstenwalde (Brandenburg)

Wo haben Sie Ihre Auslandspraktika absolviert?

Zunächst an der Côte d´Azur und danach im „Hôtel de Crillon 5*“, Paris, einem der renommiertesten Luxushotels der französischen Hauptstadt, wo ich letztendlich 6 ½ Jahre geblieben bin.

Welche wichtigsten Stationen haben Sie bisher in Ihrer Karriere durchlaufen?

Ich habe als Chef de Brigade, dann als Front Office Assistant Manager und im Bereich Guest Relations gearbeitet. Nach vielen Jahren in der Hotellerie habe ich nun einen Branchenwechsel in den Bereich Administration und Weiterbildung einer bekannten Schweizer Sprachreisenagentur gewagt.

Was würden Sie als Highlight in Ihrer bisherigen Karriere bezeichnen?

Der Umgang mit einem vielfältigen internationalen Gästekreis, u.a. mit herausragenden Stars, bekannten Sportlern und Politikern, ist immer wieder eine besondere Herausforderung. Auch die Planung, Organisation und Durchführung großer Events stellt einen vor neue und anspruchsvolle Aufgaben, die nach innovativen und kreativen Lösungen verlangen.

Welche Tätigkeiten und Fähigkeiten konnten Sie während Ihrer Ausbildung an der HBFS erwerben, die Sie beruflich weitergebracht haben?

Vor allem Fremdsprachen sowie solide Kenntnisse in Unternehmensführung im Bereich Service waren und sind sehr von Nutzen.

Welche sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten (Persönlichkeits-)Merkmale, die man für diese Branche mitbringen sollte?

An erster Stelle steht das unermüdliche Interesse an Menschen und Kulturen. Gute Fremdsprachenkenntnisse sind ein Muss, aber auch Teamfähigkeit und die ständige Lern- und Anpassungsfähigkeit, verbunden mit Ausdauerbereitschaft und Flexibilität, gehören unbedingt dazu, wenn man in dieser Branche vorankommen möchte.

 

 

Timo D., 35 Jahre, aus Frankenthal/Pfalz

Wo haben Sie Ihre Auslandspraktika absolviert?

Meine Praktika habe ich auf Gran Canaria, im „Disneyland Paris“, im Hotel „La Résidence“ in Saarbrücken und bei ta.ts Lufthansa in Frankfurt absolviert.

Welche wichtigsten Stationen haben Sie bisher in Ihrer Karriere durchlaufen?

Vom Concierge im „Sheraton Frankfurt“ wurde ich zum Senior Concierge befördert, ab 2006 arbeitete ich als Concierge in der „Villa Kennedy Frankfurt“, wo ich seit 2012 Head Concierge bin.

Was würden Sie als Highlight in Ihrer bisherigen Karriere bezeichnen?

Meinen Traumberuf in einem der schönsten Hotels Deutschlands ausüben zu dürfen.

Welche Tätigkeiten und Fähigkeiten konnten Sie während Ihrer Ausbildung an der HBFS erwerben, die Sie beruflich weitergebracht haben?

Insbesondere Kenntnisse in den Fremdsprachen sowie die Vertiefung des betriebs-wirtschaftlichen Verständnisses.

Welche sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten (Persönlichkeits-)Merkmale, die man für diese Branche mitbringen sollte?

Unerlässlich sind die Liebe zum Beruf, die Leidenschaft zu dienen, aber auch Herzlichkeit und Menschenkenntnis.

  

Jörg B., 47 Jahre, aus Saarbrücken

Wo haben Sie Ihre Auslandspraktika absolviert?

Ich war zunächst als Praktikant im Hotel „Carlton Intercontinental“, Cannes, an der Côte d’Azur, danach im „Claridge’s“ in London beschäftigt.

Welche wichtigsten Stationen haben Sie bisher in Ihrer Karriere durchlaufen?

Im „Bristol Kempinski“, Berlin, habe ich als Assistant Manager gearbeitet. Als Empfangschef leitete ich die Rezeption des „Vista Palace Hôtel“, Monaco. Im Hotel „La Voile d’Or“, St Jean Cap Ferrat, war ich Logisdirektor, und im HI Hôtel, Nizza, Hoteldirektor.

Was würden Sie als Highlight in Ihrer bisherigen Karriere bezeichnen?

Es war sicherlich eine besondere Herausforderung, die Hoteleröffnung des HI Hotels in Nizza logistisch zu planen und zu begleiten.

                        Außerdem ist die Tätigkeit als Directeur d’Hébergement im „Hôtel Ritz“, einem der absoluten Luxushotels in Paris, ein Meilenstein meiner bisherigen Karriere. Zur Zeit findet im Ritz eine umfangreiche Renovierung statt, und die Erfahrungen, die ich dabei machen darf, sind etwas ganz Besonderes.

Welche Tätigkeiten und Fähigkeiten konnten Sie während Ihrer Ausbildung an der HBFS erwerben, die Sie beruflich weitergebracht haben?

Die vielfältigen Fähigkeiten, die ich in den Bereichen Service und Küche erworben habe, auch im Bereich des Fremdenverkehrs, waren und sind wichtige Bausteine für die Karriere. Des Weiteren sind die Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich gewesen, die ich erst bei den Auslandspraktika und jetzt seit vielen Jahren bei der Arbeit im Ausland intensivieren konnte.

Welche sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten (Persönlichkeits-)Merkmale, die man für diese Branche mitbringen sollte?

Passion für den Beruf ist ein Muss. Offenheit, Toleranz und Neugier sind unerlässlich!

 

 

Danica B., 33 Jahre

 aus Rheinland-Pfalz

 

Wo haben Sie Ihre Auslandspraktika absolviert?

Das erste Praktikum habe ich im 4-Sterne-Hôtel Cailler in Charmey en Gruyère in der französischen Schweiz (Anmerkung: eng verbunden mit dem bekannten Schweizer Schokoladenfabrikanten desselben Namens) absolviert, das zweite Auslandspraktikum hat mich dann nach England gebracht, und zwar ins Macdonald Botley Park Hotel, ein 4-Sterne-Haus in Southhampton.

 

Welche wichtigsten Stationen haben Sie bisher in Ihrer Karriere durchlaufen?

Nach dem HBFS-Praktikum in England bin ich dort geblieben und habe innerhalb dieser Kette in verschiedenen interessanten Posten gearbeitet, so z.B. an der Rezeption des Macdonald Elmers Court Hotel in Lymington, sowie in der Reservierungsabteilung des Elmers Court Hotel. Insbesondere die Tätigkeiten als Conference & Events Assistant und Revenue Assistant haben mich beruflich weitergebracht. 

(Anmerkung: Macdonald Hotels and Resorts ist eine Hotelkette mit derzeit 45 Hotels im UK, von Schottland bis Südengland)

 

Was würden Sie als Highlight in Ihrer bisherigen Karriere bezeichnen?

 

Besondere Höhepunkte meiner bisherigen Karriere sind verschiedene berufliche Auszeichnungen. So wurde ich zum Sales Champion of the year 2011 & 2012 und zum Reservationist of the year 2012 innerhalb der Macdonald Hotel Group, UK & Spain gekürt. Auch meine derzeitige Arbeit im Bereich Sales Office (Reservations + Conference & Events) ist sehr interessant und abwechslungsreich.

 

Welche Tätigkeiten und Fähigkeiten konnten Sie während Ihrer Ausbildung an der HBFS erwerben, die Sie beruflich weitergebracht haben?

Unerlässlich sind solide EDV-Kenntnisse sowie der sichere Umgang mit mehreren Fremdsprachen, aber auch gute betriebswirtschaftliche Kenntnisse.

 

Welche sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten (Persönlichkeits-)Merkmale, die man für diese Branche mitbringen sollte?

Meiner Ansicht nach sind insbesondere Organisationstalent und selbständiges Arbeiten wichtige Grundvoraussetzungen für diese Berufsrichtung, aber auch die Liebe zum Detail ist eine große Hilfe, wenn man Handlungsabläufe planen und gestalten muss. Eine Leidenschaft für das Dienstleistungsgewerbe im allgemeinen und für das Hotelgewerbe im besonderen ist unerlässlich. Natürlich ist es speziell in Stresssituationen von Vorteil, wenn man ein ausgeglichenes Wesen hat.

 

Sabrina E., 29 Jahre

aus Kaiserslautern / Rheinland-Pfalz

Wo haben Sie Ihre Auslandspraktika absolviert?

Zuerst war ich im renommierten Hôtel George V *****, Paris, (Anmerkung: Das Luxushotel George V gehört zur Four Seasons Hotels & Resorts-Gruppe und liegt in der Nähe der Champs Elysées), danach bin ich nach Barcelona/Spanien und habe dort im 5-Sterne-Hotel Claris ***** gearbeitet (Anmerkung: Das Hotel gehört zur Derby Hotels Collection).

Welche wichtigsten Stationen haben Sie bisher in Ihrer Karriere durchlaufen?

Nach dem Praktikum habe ich eine sehr interessante Stelle als Assistentin der Geschäftsführung in einem damals neu eröffneten Erlebnisbad angenommen und dann dort als Betriebsleiterin in einer sehr anspruchsvollen Position gearbeitet. Die Branchenverwandtheit zur Hotellerie und Gastronomie war in dieser Position von Vorteil.

Eine weitere Station meiner beruflichen Laufbahn ist nun die Arbeit als Management Assistant & Human Resources Manager in einer anderen Branche in einem Industriebetrieb im Saarland. Neben meiner anfänglichen Stelle als Management-Assistentin wurde dort für mich nach kurzer Zeit eine neue Stelle im Bereich Personalwesen geschaffen, die ich zusätzlich erfülle.

Was würden Sie als Highlight in Ihrer bisherigen Karriere bezeichnen?

Meine Arbeit als Betriebsleiterin, u.a. mit einer Führungsverantwortung über 50 Fest-angestellte und 50 Aushilfskräfte – eine sehr interessante Arbeit mit viel Verantwortung und immer wieder neuen Herausforderungen.

Welche Tätigkeiten und Fähigkeiten konnten Sie während Ihrer Ausbildung an der HBFS erwerben, die Sie beruflich weitergebracht haben?

Insbesondere solide EDV-Kenntnisse (Excel/Word/PowerPoint) und Kenntnisse in  Betriebsorganisation (vor allem im Bereich Preiskalkulation) und Buchhaltung sind von Vorteil. Sprachenaffinität ist ein Muss.

Teamfähigkeit und Flexibilität, die Bereitschaft zu Schichtdienst, das immer freundliche Einlassen auf Kunden, aber auch ein hohes Maß an persönlicher Verantwortungsbereitschaft sind wichtige Fähigkeiten in diesem Berufsfeld.

Welche sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten (Persönlichkeits-)Merkmale, die man für diese Branche mitbringen sollte?

Am wichtigsten ist es, sich immer wieder auf neue Situationen und Menschen einstellen zu können - und es auch zu wollen. Oftmals muss man die Erfüllung der Bedürfnisse anderer wie ein eigenes Bedürfnis sehen und dabei eigene Sorgen und Probleme „abschalten“ können. Unerlässlich sind natürlich ein gepflegtes und sympathisches Äußeres sowie ein freundliches und selbstbewusstes Auftreten. Kurz gesagt: Man muss körperlich fit und mental gefestigt sein!

   Was gibt’s Neues aus unserer HBFS – Unterstufe?  

 Die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe, die im August 2012 ihre theoretische Ausbildung an der HBFS begonnen haben, konnten in einem vierwöchigen Betriebspraktikum im März/April 2013 ihre bisher erworbenen Fähigkeiten unter Beweis stellen und dabei – im wahrsten Sinne des Wortes – ein wenig über den (Schul)Tellerrand schauen.

 

Manche blieben im Saarland und konnten einen Eindruck von der heimischen Hotellerie und Gastronomie, aber auch vom Tourismus und der Vermarktung unserer Region als Reiseziel für Touristen gewinnen. Einige zog es in andere Bundesländer und sogar ins Ausland um ihre Fremdsprachenkenntnisse bereits während der Schulzeit zu verbessern.

Hier ist ein „Erlebnisbericht“.

Cisanne, „native speaker“ in Englisch und Holländisch, wählte mutig ein Praktikum in Avignon im Herzen der Provence, also im Süden Frankreichs, um dort ihre „ausbaufähigen“ Kenntnisse der französischen Sprache in einer Art „Crashkurs“ zu verbessern. Das „Mercure Pont d’Avignon“ liegt sehr zentral unweit des „Palais des Papes“ und ist ein Mittelklassehotel für Geschäfts- und Privatreisende.

Cisanne hat ihren Erfahrungsbericht dennoch lieber in Englisch geschrieben ☺ - nächstes Mal wird’s sicher „en franҫais...

 „I was in the Hotel „Mercure Pont d’Avignon“ in Avignon. I chose this hotel because I wanted to improve my French. I was at the reception so that I could learn the maximum amount of French whilst using my other languages.

The time I spent in this hotel was time well spent! I had great colleagues and my bosses were amazing. I learned a lot of French and all of the ins and outs of the hotel’s reception.

Moreover, I got the chance to complete tasks that were important to the quality of the hotel. Not only did I learn about the hotel, I also learned how to take care of problems by myself – and to be away from home for a longer period of time.

To put it in a nutshell, my internship was very interesting and most of all a reminder of how much fun and challenge the hotel industry can be!”